Joram Höfs - Blog, Pizza und mehr

Mittwoch, 3. Februar 2010

Ausfall

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Knapp 2 Stunden war dieser Teil des Internets tot, um kurz nach Sieben ist einfach mal der RAM abgefackelt:

Defekter RAM
19:07
Der Mailserver greift auf defekte Sektoren zu, der Server stirbt langsam.
19:30
Ich wundere mich warum ich keine Mails mehr abrufen kann.
19:35
Server ist nicht erreichbar, kein SSH, nix. Aber er hängt noch am Netz.
19:40
Problemlösung auf später verschoben
20:04
LARA Remote Console für 22:00 Uhr angefordert
20:00
Automatischen Server Restart ausgelöst
20:02
Server ist nicht mehr erreichbar, keine IP, nix.
20:10
Keines der verschiedenen Rescue-System startet - das sieht schlecht aus.
20:18
LARA ist angeschlossen und kann über die gesamte Nacht eingesetzt werden.
21:00
Memtest läuft…
21:15
RAM ist defekt
21:22
RAM-Austausch angefordert
21:45
RAM ist getauscht und fsck läuft…
21:54
Alle System laufen innerhalb normaler Parameter.

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Dienstag, 12. Januar 2010

Neo Geo CD Controller Pad reparieren

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Aller, aller erstes Fazit:

F…k!

Der Neo-Geo Controller funktioniert nicht richtig: Der Mikroschalter für die Steuerkreuzbewegung nach unten reagiert nicht vernünftig, es klickt nicht und es hackt. Wie soll man denn so vernünftig zocken - das ist doch ätzend. Na das bleibt einem nichts anders über als den Kram zu reparieren:

Benötigtes Werkzeug für die Reperatur:

  • Standard Elektroschraubenzieher, am besten einen Tacken kleiner und als Kreuzschlitz. Die „normalen” tun aber auch.
  • Cutter-Messer
  • Nadel
  • Geduld
  • Fingerspitzengefühl

Reperatur

  1. Erst mal die 5 Schrauben auf der Unterseite entfernen: Neo Geo Controller Pad Schrauben

  2. Dann den Controller zerlegen:
    Hierbei ist darauf zu achten das die Kappe des Sticks wirklich extrem festsitzt. Mit vorsichtiger aber gezielter Hebelwirkung des Schraubenzieher kann man sie dann aber doch lösen.
    Neo Geo Controller Pad zerlegen

  3. Schalterabdeckung entfernen:
    Um die Abdeckung der Schalter am Steuerkreuz zu entfernen werden an den Ecken die jeweiligen Pinne etwas eingedrückt und die gesamte Kappe vorsichtig mit etwas Druck nach oben gezogen bzw. vorsichtige von Unten nach oben abgehebelt.
    Neo Geo Controller Pad Abdeckung entfernen

  4. Mittelstift entfernen:
    Der Mittelstift kann einfach nach unten, aus dem Steuerkreuz, heraus gedrückt werden.
    Neo Geo Controller Pad Stick entfernen

  5. Plastikelemente entfernen:
    Nun vorsichtig die Plastikelemente mit den Federn entfernen. Es ist darauf zu achten, dass keine Feder verloren geht.
    Neo Geo Controller Pad Federn

  6. Betroffenen Mirkoschalter vorsichtig nach hinten biegen: Neo Geo Controller Pad Mikroschalter verbiegen

  7. Kappe und Schaltplättchen entfernen:
    Damit man die Schaltplättchen und die weiße Kappe entfernen kann muss die Öffnung etwas vergrößert werden. Die weiße Kappe wird in der Öffnung durch eine Art „angeschmolzenen” Plastikring festgehalten, diesen Plastikringrand dehnt man nun auf etwa 55%-65% der gesamte Länge mit einem Cutter-Messer auf. Wichtig hierbei ist: Dehnen - nicht schneiden oder brechen. Nur so weit auf dehnen um mittels der Nadel die weiße Kappe und das Schaltplättchen entfernen zu können.

    Nun kann man den Mikroschalter, das Schaltplättchen wie auch die weiße Kappe reingingen und vielleicht etwas „ankrazen” damit der Kontakt besser gelingen kann. Das Schaltplättchen ist nach oben hin etwas konkave, daher stammt das Klicken. Also wieder vorsichtig sein und nichts verbiegen.
    Neo Geo Controller Pad Mikroschalter demontieren

  8. Steuerkreuz wieder zusammen setzen: Neo Geo Controller Pad wieder zusammensetzen

  9. Nachdem alles wieder an Ort und Stellt ist den Controller wieder verschrauben: Neo Geo Controller Pad wieder zusammensetzen

  10. Nun tut der Controller wieder und bester Dank geht an gamesx.com - Repairing a NEO CD pad, ich hätte sonst im Lebens nicht die Kappe vom Stick abbekommen. Die war einfach mal wie angegeossen, aber mit sanfter Gewalt und dem zweiten Überraschungsbild hat es dann ganz gut geklappt.


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Kleine Geschichtsstunde: Der Neo-Geo

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Es gibt drei Sorten von Menschen:

  1. Menschen die den/der/die/das Neo Geo kennen
  2. Menschen die nicht in den 1990er Jahren aufgewachsen sind
  3. Unglaubliche Ignoranten ohne jedes bisschen Ahnung von Videospielkultur

Sollte der geneigte Leser sich einer der genannten Gruppen zugehörig fühlen und keinen blassen Schimmer haben was ein Neo Geo ist und warum es so unglaublich (ja wirklich unglaublich extrem mega krass derbe) cool ist folgt hier ein kleiner geschichtlicher Abriss:

Bis zum Ende der 1980er Jahre gab es Videospiele in erster Linie in Spiel- bzw. Arcadehallen. Natürlich war der C64 als Vertreter der Heimcomputer bereits seit Anfang der 1980er auf dem Markt, ebenso das Sega Game 100 (SG-1000) als einer der ersten Heimvideospielkonsolen, aber alles in allem spielten sich (die guten) Videospiele (für die „Masse”) in Arcadehallen.

Beispiele hierfür wären z.B. Spy Hunter von 1983 oder Arkanoid von 1986. Klassische Arcadespiele die dann später auch für Konsolen und/oder Heimcomputer umgesetzt wurden. Ihren Ursprung und ihren Erfolg hatten sie aber in der Arcade.

Ender der 1980er bahnt sicher aber ein Umschwung an, Heimcomputer und Videospielkonsolen werden verstärkt von Markt angenommen und fanden sich in immer mehr Haushalten. Die Vorteile lagen klar auf der Hand: Anstatt fernab der gemütlichen Couch sein Geld in einen der diversen Automaten zu werfen konnte man zu Hause auf der Couch bleiben. Die Konsolen hatten die Spiele nicht wie ein Arcadeautomat fest verbaut sondern als Steckmodul zum austauschen. Wurde das Spiel langweilig oder erschien ein bahnbrechender neuer Titel musste man nur diesen kaufen und in das bestehende System einstecken.

Neo Geo Arcadeautomat mit MVS
Neo Geo Arcade Automat mit MVS

Die Idee mit den wechselbaren Spielmodulen kam aber nicht nur bei Heimkonsolen gut an, die Firma Shin Nihon Kikaku, oder besser bekannt als SNK (mittlerweile SNK Playmore), entwickelte einen Arcadeautomaten der einen Heimkonsole nicht ganz unähnlich war: Das Neo Geo Multi Video System (im weiteren als MVS bezeichnet), eine Basis-Plattform für Arcadeautomaten mit austauschbaren Modulen. Der Betreiber einer Arcadehalle konnte nun einfach neue Spiel-Module für das MVS kaufen und somit sein Angebot erweitern ohne jedes mal die gesamte Hardware austauschen zu müssen. Ein einziges MVS konnte mit bis zu 6 verschiednen Modulen bestückt werden: 1 Automat = 6 verschiedenen Spiele zwischen denn man beim Start auswählen kann.

Neo Geo AES
Neo Geo AES

Wenige Zeit später entwickelte SNK dann auch eine Heimversion des Neo-Geo MVS Arcadesystems, das sogeannte Advanced Entertainment System (AES im weiteren) war von der Hardware ebenbürtig mit dem MVS konnte jedoch, wie bei Heimkonsolen üblich, nur ein Spiel gleichzeitig beherbergen. Das SNK im AES die selbe Hardware wie im Arcadesystem verbaute waren die Herstellungskosten enorm was in einem noch viel höheren Verkaufspreis resultieren würde. Daher entschied man sich das AES nicht zu verkaufen sondern nur über Videotheken zu verleihen, niemals hätte man bei SNK angekommen das ein Kunde 650$ allein für die Konsole und rund 300$ für jedes Spiel zahlen würde.

Aber das taten sie. Mit der Veröffentlichung des AES auf den japanischen Markt musste man sich bei SNK eingestehen das die begeisterten Spieler sich das AES nicht ausliehen sondern kauften - ohne Rücksicht auf die Kosten. Das Neo-Geo AES - die Arcade für daheim - für alle die es sich leisten können.

Neo Geo CD
Neo Geo CD

Vier Jahre später brachte SNK dann eine überarbeitete, wesentlich günstigere Variante ihrer Heimkonsole auf den Markt: Das Neo-Geo CD (NGCD im weiteren). Anstatt 650$ wie das AES kostet das NGCD nur 300$ - gerade einmal so viel wie ein AES Spiel. Bei der Entwicklung des Neo-Geo CD hatte man in erster Linie auf die Produktionskosten geachtet und sich somit gegen die sehr teuren, großen Speichermodule für die Spiele entschieden und stattdessen auf CDs gesetzt.

CDs waren äußerst günstig und so konnten die Spiele für rund 50$ angeboten werden - das sind 150$ - 250$ günstiger als ein einziges Spiel für das Neo-Geo AES. Das muss man sich mal vorstellen.

Die großen und teuren Module des AES konnte zwischen 300Mbit - 700Mbit an Spieldaten beinhalten und aufgrund des direkten Zugriffs auf den Modulspeichern kannte man beim AES so gut wie keine Ladezeiten. Das sollte sich nun mit dem NGCD ändern. Bedacht auf eine sehr günstige Herstellung bekam der NGCD lediglich 58Mbit an RAM - wesentlich weniger als eines der kleinen AES-Module an Speicher fassen konnte. Anstatt direkt vom Modul mussten beim NGCD die Daten erst einmal vom Datenträger gelesen und dann in die knappen 7MB RAM verfrachtet werden. Dies konnte nur zu einem führen: Ladezeiten.

Aufgrund des geringen Speichers treten je nach Spiel Ladezeiten von 30s - 120s auf - und das nicht nur beim Starten, nein auch bei jedem Levelwechsel. Immer dann wenn neue Daten von der CD angefordert werden müssen. Die 58Mbit RAM sind der Falschenhals und das größte Manko am NGCD - aber unter Berücksichtigung des sehr erheblichen Preisunterschiedes zwischen AES und NGCD kann man durchaus etwas warten und mit etwas beschnittenen Spielen leben. Das Arcade-Feeling gibt es trotzdem.


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Neo Geo CD

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Heute, nein eigentlich gestern erreichte mich ein Paket aus der Vergangenheit: Aus dem Jahr Neunzehnhundertvierundneunzig! Das ist jetzt immerhin 16 Jahre her, damals war ich gerade einmal 8 Jahre alt - aber das Paket ist angekommen:

Vorsicht: Hochempfindliche Elektrogeräte: Neo Geo CD Paket

Yeha: Alter Papiermüll: Papier

Ein Netzteil: Neo Geo CD Netzteil

Das Neo Geo Controller Pad - einer der besten Controller überhaupt: Neo Geo CD Controller Pad

Ein Scart-Video Kabel: Neo Geo CD Videokabel Scart

Ein Neo Geo CD: Yehaaa! Neo Geo CD

Raus aus der Packung, verkabeln und… Neo Geo CD verkabelt

…Energie… Neo Geo CD startet

… und es lebt. Neo Geo CD Bootscreen


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Mittwoch, 9. Dezember 2009

Internet Explorer 6.0 VS. Entwickler

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IE: Willst du hören wie ich 3 Entwickler zugleich besiegte?
E:  Willst du mich mit deinem Geschwafel ermüden?
IE: Jeder hier kennt dich doch als unerfahrenen Coder.
E:  Zu Schade, dass dich überhaupt niemand kennt.
IE: Du bist kein echter Gegner für mein geschultes Hirn!
E:  Vielleicht solltest du es endlich mal benutzen?
IE: Ich kenne einige Affen, die haben noch mehr drauf als du.
E:  Aha, du warst also beim letzten Familientreffen.
IE: Überall im Internet kennt man mein Icon.
E:  Zu Schade, dass die Lösungen deiner Bugs überhaupt niemand kennt.
IE: Nur ich habe das Geschick eines echten Meisters.
E:  Vielleicht solltest du es endlich mal benutzen?
IE: Kluge Gegner rennen weg, bevor sie mich sehen.
E:  Auch bevor sie deinen Render-Engine kennen?
IE: Alles was du sagst, ist dumm.
E:  Ich wollte, dass du dich wie zuhause fühlst.
IE: Jetzt gibt es keine Selektoren mehr, die dir helfen.
E:  Doch, doch, du hast sie nur nie gelernt.

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Samstag, 28. November 2009

DSLR, die Zweite

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Disclaimer:
Es folgt eine ernst gemeinte, teils dokumentarische, sicherlich überflüssig aber dennoch unterhaltsame Geschichte mit einem Beigeschmack von Information. Dennoch handelt es sich nicht um Infotainment sondern um die Darlegung eines Umstandes bzw. Geschehnisses einer erneuten Entscheidungsfindung die unter gewissen Gesichtspunkten nicht darlegenswert ist. Da ich mich selbst beim Schreiben aber recht gut unterhalten habe herrscht lediglich die Gefahr den Leser zu ermüden was hinsichtlich der Intention meiner eigenen Unterhaltung zu vernachlässigen ist.

Jetzt geht es los
Eines zu Beginn: Es wird nicht einfacher. Jeder der glaubt der Kauf der zweiten DSLR wäre leichter als beim ersten Mal der irrt - man weiß nur genauer was man nicht will. Aber am besten sollte ich am Anfang beginnen, nicht ganz am Anfang denn das würde den Rahmen eines jeden Textes sprengen und das wird wahrscheinlich eh passieren, also beginne ich mit dem Anfang meiner ersten DSLR-Erfahrung:

Es war 2006 und es war Sommer, ich wollte mich von meiner digitalen Kompaktkamera verabschieden. Lange Zeit hatte ich eine Konica Minolta Z2 im Einsatz und konnte dank einer alternativen „gehackten” Firmware ein wenig vom Geschmack der Freiheit kosten: Der Freiheit RAW Daten aus dem Gerät zu bekommen.

Wirklich angenehm war das aber nicht, die RAW-Daten waren erstmal nicht mehr als eine Sammlung von Datenmüll, denn bevor man an das RAW kam mussten die exportierten Dateien konvertiert werden. Ich meine dies jetzt nicht im Sinne einer Konvertierung der RAW Daten hin zum Bild, nein erstmal von irgendwelchen Daten hin zum RAW.

Das Prozedere lief ungefähr wie folgt ab: Pseudo-RAW.JPG exportieren, Pseudo-RAW.JPG nach RAW konvertieren, RAW entwickeln. Jedes mal mit einem kryptischen Script alle Daten konvertieren zu müssen war alles andere als ein Spaß, kurz- bis mittelfristig musste also eine richtige Lösung her. Eine DSLR musste her.

Kurioserweise konvertierte das oben angesprochene Script die Pseudo-RAWs nicht in irgendein RAW-Format, auch nicht in ein Konica/Minolta Format sondern in NEFs, das Nikon RAW Format. In meinem Streben nach digitaler Vollendung war es also nur konsequent die so erstellten NEF-Raws mit der besten Lösung zu entwickeln. Mit Nikon Capture.

Ohne zu diesem Zeitpunkt jemals eine Nikon Kamera in der Hand gehabt zu haben, geschweige denn ein echtes NEF auf der Platte lernte ich Capture kennen und sowohl das Tool wie auch der Workflow und die damit verbundenen Ergebnisse gefielen mir. Ja sie gefielen mir sogar außerordentlich gut.

Geprägt von diesen Erfahrungen war es nun also im Sommer 2006 und es sollte eine DSLR her. Die Wahl eines Herstellers war dann nicht all zu schwer: Cannon traute ich nicht, da diese meiner Meinung nach ja alles und nichts herstellten und mit Nikon hatte ich ja bereits, zu mindestens von der Softwareseite aus, gute Erfahrungen gemacht.

Die Wahl eines Modells viel dann schon wesentlich schwieriger und so wälzte ich tage- wenn nicht wochenlang Datenblätter, lass Test und Vergleiche um schlussendlich das einzig richtige zu tun: Dem Budget ein Limit setzen, zum Fachhändler gehen und die Teile mal in der Hand halten und ein bisschen mit spielen. Das Handling muss stimmen - der Rest ist eigentlich nicht so wichtig. Es wurde dann eine D70S mit der ich auch einige Zeit meinen Spaß hatte, die dann einige Zeit mehr oder weniger genutzt rumlag bis sie wieder vermehrt genutzt wurde, bis sie wieder rumlag bis sie im November letzten Jahres kaputt ging.

Argh - sie ist kaputtgegangen, oder richtiger: Ich habe sie kaputt gemacht - irgendwie aus Versehen, ohne Absicht! Das Ende vom Lied war auf jeden Fall eine defekte D70S und ein Kostenvoranschlag für die Reperatur der weit über den Restwert des Gerätes ging. Ich hasse Technik, kaum aus dem Laden und 2-3 Jahre ist sie keinen Pfennig mehr wert. Sie blieb also kaputt. Als Techniknerd sieht man in kaputten Geräten ja auch immer etwas gutes: Denn wenn es kaputt geht kann sich etwas besseres, etwas neues kaufen. Da man aber nicht nur Techniknerd ist sondern ein vernunftbegabtes Wesen wägt man diesen Gedanken doch lieber mehr als zweimal ab. In meinem Fall mit dem Fazit das ich mir Ende 2008 nicht wirklich die Zeit nehmen wollte weiter zu fotografieren - schongar nicht wenn dies mit einem nicht unerheblichen Kostenfaktor verbunden wäre.

Ich blieb also ohne Kamera und musste mich regelmäßig deswegen ärgern. Schon wieder ein Motiv verpasst, einen Moment nicht festgehalten, eine Idee nicht umsetzen können, keine Freude am Fotografieren gehabt. Ja aber die Zeit, ja aber das Geld - ja aber warum eigentlich nicht - ach ja, ach aber…

Es war 2009 und es war Sommer, ich hatte immer noch keine neue Kamera - sehr betrüblich aber doch in jeder Hinsicht selbstverschuldet. Immer wieder schaute ich mir online all die neue Modelle an - ja sogar die Gebrauchtpreise - aber da kommen einem ja nur die Tränen. Erwähnte ich schon das Techniker so schnell nichts mehr wert ist? Hin und wieder mal beim Fotofachhandel gegenüber durchs Fenster gelugt, die hatten doch glatt ne Nikon D300 als Gebrauchtgerät für nicht mal ganz verkehrtes Geld - aber nein, obwohl warum denn nicht - ach nein lieber doch nicht weil ja hmm…

Jetzt haben wir Ende November 2009 und ich hab immer noch keine neue Kamera. Aber heute habe ich das Problem gelöst, unter Berücksichtigung aller Faktoren und den Eindrücken des letzten Jahres bin ich vor etlichen Stunden zu dem Schluss gekommen das sich daran etwas ändern muss, und zwar gleich.

Das Spiel von 2006 ging also von vorne los: Welche DSLR soll es denn werden? Beim zweiten mal wird es nicht einfacher. Man kennt schon min. ein System, eine Handhabung, ein Format, die Software, Tricks und Kniffe. Man hat schon Geld in Objektive investiert - zum Glück nicht zuviel. Aber das allerschlimmste ist: Als Techniknerd und Enthusiast ist man darauf erpicht sich bzw. das Hardwaresetup zu bessern. Also erstmal den Mark betrachten, Test lesen, Vergleiche, Forenbeiträge durchwühlen, etc. und abwägen was da so in Frage kommt:

  • Nikon D300 - Nicht mehr die Jüngste aber bewährt und robust, 12 MP DX Sensor Crop 1,5 - ein geiles Gerät.
  • Nikon D300S - Ziemlich neu, erst ein paar Monate alt aber zur D300 kein großer Unterschied: SDHC neben CF und die Möglichkeit 720p HD filmen zu können. Sehr cool aber „nur” ein Update der D300.
  • Nikon D700 - Ein einziger Traum, super geiles Gerät, FX Sensor - VOLLFORMAT 12MP, so gut wie kein Rauschen. Man kann hier auch von Kameraporn sprechen obwohl sie keine Videos aufnehmen kann
  • Canon 7D - Frisch auf dem Markt, 18MP Crop 1,6 - 1080p Videoaufnahme bis zu 4GB. Wie geil ist das denn? Aber Cannon und somit nen anderes System…
  • Canon 5D MK2 - 21,1 MP V-O-L-L-F-O-R-M-A-T - 1080P Video und so weiter und so fort. Lecchzzz - ja ne wahrscheinlich eher nicht.

Dann wendet man sich wieder der Realität zu: Cannon traue ich zwar mittlerweile aber ich werde keinen Revolution anzetteln und einen Systemwechsel machen um dann meine vorhanden Objektive als Revolutionsopfer zu beerdigen. 7D und 5D scheiden also schonmal aus. D300 VS. D300S kein großer Unterschied - weder bei den technischen Daten noch beim Preis, aber 720P Videoaufnahmen der D300S reizt. Die D300 wird gestrichen. Bleiben D300S und D700 - DX gegen FX.

Moment: Da war ja noch etwas: Budget Limit setzen. Wenn man nur DX-Objektive hat bedeutet dies beim Kauf der D700 das man sie zwar nicht beerdigen muss aber Spaß macht das auch nicht. Wenn es also die D700 werden soll muss mindestens noch ein neues Objektiv abgeschafft werden. Unter Berücksichtigung des Preises der D700 und der damit verbunden Anschaffung eines neuen Objektives fällt diese Option weg. Die D700 wird gestrichen und die D300S bleibt alleine auf dem Feld stehen.

Wenn man sich ein Limit/Ziel setzt dann ist es vertretbar dieses auch erreichen zu wollen: Es darf also ein bisschen mehr als nur die D300S sein. Ich überlege nicht lange denn ein Makro-Objektiv steht schon lange auf meiner Wunschliste. Am besten eines das man auch schön für Portraits einsetzen kann. Einen Moment später notiere ich mir auf einem gelben PostIt Notizzettel: „Die Legende: Tamron SP 2,8 90mm Macro 1:1”. Ein paar Gedanken später fällt mir ein das es für die D300S im Gegensatz zur 70S sicher einen Batteriegriff gibt. Beim Durchstöbern der Angebote des auserwählten online Kistenschiebers entdecke ich ihn, doch noch bevor er im Warenkorb landet schweift der Blick auf eine günstige 35mm Festbrennweite bei 1.8. Es entsteht ein Konflikt in mir: Entweder Batteriegriff oder Festbrennweite - Griff oder Glas mit effektiven 50mm Normalperspektive. Ich brauche keinen Griff - es gibt auch Ersatzakkus, ich entscheide mich für das weitere Objektiv. Das Limit ist erreicht. In dem Wissen das ich mich seit geraumer Zeit ausserhalb der Welt des Pizzamanns befinde schicke ich die Bestellung ab. Die Bestellbestätigung wird als Spam markiert und ich frage mich warum ich nicht schon vor einem halben Jahr ein neues Gerät angeschafft habe. Ahh genau: Die 300S war doch erst im August erschienen - zum total übertriebenen Einführungspreis, durch mein Zögern habe ich unbewusst bares Geld gespart Geld in Objektive investiert, nicht den Einführungspreis gezahlt, nicht den Fehler von 2006 wiederholt.

Es wird also nicht leichter die zweite DSLR anzuschaffen - den Vorteil den ich jetzt allerdings haben ist das ich bei der Dritten nur noch dieses Beitrag lesen und um meine neuen Erkenntnisse erweitern muss um zu einer Entscheidungsfindung zu gelangen.


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Mittwoch, 25. November 2009

TextMate und Zen-Coding

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Editoren unter Mac OS X gibt es wie Sand am Meer: BBEdit, TextWrangler, SubEthaEdit, skEdit, Coda, Espresso, Textmate und zig andere. Daneben IDEs wie Aptana, PHPEclipse und was der Markt nicht noch so anbietet. Aber am Ende des Tages bleibt nur einer: TextMate.

Ja er hat

  • keinen (S)FTP Support,
  • keinen CSS-Edit Klon,
  • und keine super tolle Live-Preview.

Aber wer braucht das schon? Wofür (S)FTP wenn man am Subversion hängt, wofür ein grafisches CSS-Design Tool wenn man CSS denkt und was will man mit einer integrierten Live-Preview wenn man auf Firebug, WebInspector und die IEDeveloperBar steht? Ergibt es nicht mehr Sinn eine Seite mit den Browsern zu betrachten und zu testen in denen sie später gerendert wird?

Natürlich kann man auch mit den anderen Editoren vernünftig arbeiten (sofern man die so genannten „Vorteile” außer Acht lässt), aber sie haben einen erheblichen Mangel: Sie haben keine Bundles. Diese netten kleinen Pakete die einem (fast) alle Wünsche erfüllen (können), diese Anhäufungen von Script und Code die TextMate so mächtig machen.

Smarty, Markdown, Ruby, Java, Python, CSS, SQL, SVN, Latex, PHP, Textile, CSSDoc, Javascript, jQuery und noch extrem viel mehr. Nichts für das es kein Bundle gibt und sollte doch mal wirklich ein Thema nicht besetzt sein kann man direkt anfangen und sich selbst die Lösung schreiben.

Das ist es was ich von einem mächtigen Editor erwarte: Flexibilität.

Ein solches Bundle bzw. Bundleset ist Zen-Coding, ein neuer Ansatz um Markup und CSS zu schreiben. Vor gut 2 Monaten mal irgendwo entdeckt und seit dem hat es im täglichen Einsatz die beiden HTML und CSS Bundles von minimaldesign.net bei mir (zum Großteil) ersetzt.

Mit Zen-Coding spart man sich das Schreiben des Markups - man schreibt „nur” einen CSS-Selektor der dann evaluiert und in Markup transformiert wird.

So wird aus dem Selektor:

div#wrap>h1+div>h2+p+div.meta>p+ul.nav>li*3>a

Folgendes Markup generiert:

<div id="wrap">
	<h1></h1>
	<div>
		<h2></h2>
		<p></p>
		<div class="meta">
			<p></p>
			<ul class="nav">
				<li><a href=""></a></li>
				<li><a href=""></a></li>
				<li><a href=""></a></li>
			</ul>
		</div>
	</div>
</div>

Einfach, praktisch und tierisch schnell - Zen Coding ist selbstverständlich nicht nur für TextMate erhältlich und integriert sich eben so gut in Coda oder Aptana - aber da müsste ich ja auf alle anderen Bundles verzichten.

TextMate rockt.


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Samstag, 21. November 2009

Chrome OS ?

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„By the time SkyNet ChromeOS became self aware it had spread into millions of computer servers all across the planet. Ordinary computers in office buildings, dorm rooms, everywhere. It was software, in Cyberspace. There was no system core. It could not be shut down. The attack began at 6:18 P.M. just as he said it would. Judgment Day. ”– John Connor

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Donnerstag, 19. November 2009

Bericht über logiprint - Logiprint spammt

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Spam [spæm] oder Junk (englisch für „Abfall” oder „Plunder”) werden unerwünschte, in der Regel auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten bezeichnet, die dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und häufig werbenden Inhalt haben. Dieser Vorgang wird Spamming oder Spammen genannt, der Verursacher Spammer.

Wie eine jede Regel wird auch diese durch ihre Ausnahmen bestätigt, denn es gibt auch Spam auf einem antiken Totholz-Medium, besser bekannt als Papier. In Betrachtung des folgenden Falles ist dies nur konsequent da das spammende Unternehmen sich eben mit diesem fast in Vergessenheit geratenem Medium beschäftigt, dem Papier oder um genauer zu sein dem bedrucken von Papier.

Im Gegensatz zu dem digitalen Spam hat Papier einen erheblich Nachteil: Man kann es nicht automatisch filtern sondern muss selbst seine kostbare Lebenszeit dafür aufwenden - äußerst ärgerlich.

Wie jedes Unternehmen wünscht sich auch die Firma Logiprint positive Berichterstattung, am liebsten für günstig bis umsonst mit dem ein oder anderem „Backlink” auf die eigene Webseite. Doch anstatt sich die Zeit zu nehmen um interessierte, relevante digitale Medien zu finden die gerne über das Logiprintangebot schreiben macht man es sich einfach und spammt jeden und alles zu:

Hallo $Vorname $Nachname,

wir haben Ihre Internetseite $www.ein-blog.tld entdeckt.
Die Seite hat uns gut gefallen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie auf dieser Internetseite oder auf einer anderen, etwas über unsere Produkte und unsere Onlinedruckerei schreiben könnten.

Dazu möchten wir Ihnen einen Gutschein über 500 einseitig farbige Visitenkarten und 300 Midi-Adressaufkleber schenken, damit Sie unsere Onlinedruckerei ausgiebig testen können.

Der Gutscheincode lautet 1234567890, ist gültig bis zum 30.11.2009 und ist während des Bestellvorganges mit anzugeben. Sie können sich aus unserem Shopangebot auch gerne andere Produkte aussuchen.
Der Gutschein hat einen Wert von 35 Euro.

Heuchler! Hier hat weder jemand irgendetwas entdeckt noch für gut empfunden - für wie bescheuert halten die einen eigentlich? Natürlich freut sich Logiprint über positive Berichterstattung - vor alllem wenn sie so billig ist. Mit einem 35 € Gutschein will man hier ein paar nette Backlinks aus dem Content kaufen - obwohl, um genau zu sein will man nicht nur die Backlinks kaufen, nein sogar der themenrelevante Inhalte soll auch noch erstellt werden. Geht's noch?

Da soll nicht heißen das ich prinzipiell dagegen bin das man gegen finanzielle Zuwendungen Inhalte erstellt und gegebenenfalls auch Angebote verlinkt - aber da sollten sich doch bitte beide Parteien auf Augenhöhe treffen und ehrlich miteinander sein. Fakt ist doch das es mir egal ist ob Logiprint $www.ein-blog.tld gefällt, Logiprint ist es egal wo wer über sie berichte solange es passiert und der Googlebot es frisst - also können wir uns dann nicht einfach die ganze Heuchelei sparen und über die Dinge sprechen die uns interessieren?

Nachtrag:

Ich bin selbstverständlich nicht allein betroffen möchte aber an dieser Stelle festhalten wer noch drüber geschrieben hat:


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Sonntag, 9. August 2009

Fliks Techdays

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Seit ein paar Tagen sind wir nun im beschaulichem Eckernförde auf den Fliks Techdays.

Auf unserer Agenda standen unter anderem folgende Themen:

  • PHP Framewors
  • Python Frameworks
  • Entwicklungsabläufe, Zeiten, etc.
  • Wartbarkeit, Skalierung und Anwendungsperformance

Python fand ich schon immer interessant, also gleich mal für Django, Turbogears und Pylons gemeldet - ohne auch nur jemals mehr als ein paar Zeile Python geschrieben zu haben.

Aber man hat ja eine onine Dokumentation, es sei denn python.org ist mal für 1-2 Tage offline. Da hilft dann nur noch der Google-Cache und archive.org.

Nach der Grundevaluation zwischen den bereits genannten Framewors habe ich mich dafür entschieden mir mal Django näher anzusehen und ich muss sagen es gefällt mir sehr gut. Wir werden zwar nicht in näherer Zeit mit Python entwickeln aber es hat mich gepackt und ich lerne mal wieder eine neue Sprache.

Neben der „Arbeit” war auch etwas Zeit fürs „Socialising” auch wenn der Nachtleben hier arg begrenzt ist.

Wenn man vor der Wahl steht nach der lächerlichen Barcadi Beachparty entweder ins K7 oder woanders hinzugehen sollte man imho das „Woanders” wählen.

Naja was soll es, morgen wieder zurück in Bochum, und dann werde ich mich die Tage mal ummelden aber das ist jetzt ganz am Thema vorbei…


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Dienstag, 21. Juli 2009

Angebot: Ausbildungsplatz Mediengestalter Digital und Print

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Wir präsentieren voller Stolz, eine Samuel-L.-Bronkowitz-Produktion… nein doch nicht, aber ein dennoch interessantes Angebot:

Die Fliks GmbH aus Bochum sucht für das Ausbildungsjahr 2009 einen Auszubildenden Mediengestalter Digital und Print. Es wird ein kreativer Mac-Enthusiast gesucht der beim Betrachten von Seiten und digitalen Medien den Drang verspürt Photoshop aufzurufen um seinen kreativen Ideen freien Lauf zu lassen.

Die Stellenausschreibung mit allen Details findet sich auf folgender Seite: http://www.fliks.com/jobs/mediengestalter.html

Ich wünsche allen Bewerbern viel Erfolg und freue mich über spannende Unterlagen und Referenzen.


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Dienstag, 14. Juli 2009

Der öffentliche Nahverkehr ist doch einfach ein schlechter Scherz.

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Der öffentliche Nahverkehr ist doch einfach ein schlechter Scherz. Dortmund Marten - Uni 30min und ich muss nach Bochum.

Vor der Bahn sammeln sich die ersten Menschen, die Türen sind nicht zu öffnen. Gefangen in der S-Bahn.

Mittlerweile sind 2 oder 3 Bahnen der Gegenrichtung vorbei gefahren.

Es gibt irgendeinen Defekt, aber die Türen gehen wieder. Alle Beförderungsfälle müssen in den angehängten Zweitwagen wechseln und es geht weiter.

Nach nun über 45 Minuten in Oespel - ich bin begeistert und warte nur auf die nächsten Probleme, ich will eine rauchen aber bis Bochum dauert es noch...

Lediglich die Wagenklimatiesierung steht zwischen den Beförderungsfällen, mir und den zeitweise klaustrophobischen Zuständen, der Wagen ist nicht zu klein, bietet aber zu wenig Halt für die einströmenden Menschenmassen. So kommt es zu lokalen Anhäufungen in Tür nähe und bei jeder Station beginnt der Horror erneut. Wenige Beförderungsfälle verlassen uns, viele kommen dazu und der einzige Gedanke der sich offen im Raum verbreitet ist ein Anflug von Panik. Ohne Anhalter und ohne Handtuch. Don't Panic!

Gut vielleicht etwas zu dramatisch geschrieben, die Bahn hält, ich bin Bochum. Über eine Stunde Fahrt DO Marten-Bochum HBF.

Ich brauch jetzt Nikotin, und was als Tweet begann wird nun doch ein Blogpost.


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Freitag, 3. Juli 2009

Tauss bei der Debatte


Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!

Kein neuer Spruch, aber immer noch/ oder wieder richtig.

SPD Verräter Partei

Und es gerade so schön ist, noch ein kleines Ständchen von Marc-Uwe-Kling:



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Freitag, 26. Juni 2009

120 Minuten

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Ganz unabhängig was man von diesem Magazin oder dem Artikel („Die Revolution der Web-Eingeborenen”) halten mag, an diesem Punkt war ich doch kurzzeitig irritiert:

„97 Prozent der 14- bis 19-jährigen haben einen Zugang zum Internet und nutzen dieses Medium intensiver als alle anderen: im Durchschnitt 120 Minuten am Tag.”

Ich »kenne« wenige bis eher niemanden der nicht mehr als 120 Minuten am Tag im Netz ist.


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Dienstag, 16. Juni 2009

137.265

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zensursulaZu schade aber auch, dass das wohl heute nichts mehr mit den 142.000 Mitunterzeichnung bei der Petition gegen Internetsperren wird. Da habe ich mich dazu entschlossen nicht länger zu warten und meinen Namen unter die Petition zu setzen bevor die Rechenknechte verglühen. Dabei wäre ich doch so gerne Nummer 142.000 gewesen - sollte wohl nicht sein…



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